Modellbasiertes reaktives Fügen zur Erhöhung der Prozesssicherheit und -zuverlässigkeit

Reaktiver Fügeprozess eines Keramikbauteils (Foto: Hahn-Schickard)

Ziel des geplanten Projekts ist die Erlangung eines tieferen Prozessverständnisses des reaktiven Fügens, insbesondere hinsichtlich der dynamischen Aspekte. Durch eine möglichst exakte Modellierung unter Einsatz moderner numerischer Simulationstools sollen die räumliche und zeitliche Wärme- und Spannungsverteilung sowohl innerhalb der Fügezone als auch im angrenzenden Bauteil ermittelt werden, um die optimalen Material- und Prozessparameter beim reaktiven Fügen ohne vorherige, aufwändige Versuchsreihen zu finden.Zusätzlich sollen der Zündvorgang und der Reaktionsverlauf genauer untersucht werden.

Im Rahmen des Projekts werden geeignete reaktive Multischichtsysteme (RMS) auf der Basis von Ni/Al, Zr/Al und Zr/Si entwickelt und für Versuche an Testsubstraten bereitgestellt. Nach dem Fügeprozess werden die Fügeverbindungen und die Fügepartner analysiert. Ein Vergleich der Ergebnisse mit der Simulation dient der Rückkopplung auf die Eingangsdaten der Modellierung. Bei erfolgreicher Verifizierung der Simulationsergebnisse werden ausgewählte Demonstratoren erstellt. Abschließend werden die gesammelten Erkenntnisse in einem Prozesshandbuch zusammengefasst.

Wir suchen Sie als Partner im projektbegleitenden Ausschuss:


Für die fachliche Begleitung des Projekts werden Firmen für den projektbegleitenden Ausschuss gesucht, die einerseits die Rahmenbedingungen mitgestalten können und andererseits – falls möglich – Geräte zur Verfügung stellen oder eine Auswahl der o.g. Alterungstests durchführen können.

Ihre Vorteile im projektbegleitenden Ausschuss:


  • Greifen Sie direkt auf die Projektergebnisse zu
  • Bringen Sie Ihre Ideen ein
  • Steuern Sie das Projekt aus Ihrer Praxissicht


Voraussichtliche Projektlaufzeit: Q2 2019 – Q3 2021

Auf Anfrage erhalten Sie weitere Informationen zum geplanten Projekt. Bitte wenden Sie sich dazu an nebenstehenden Kontakt.

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PROJEKTFUSSNOTE:

Fördergeber/Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektträger: AiF
Kooperationspartner: IMH - Institut für Modellbildung und Hochleistungsrechnen, Hochschule Niederrhein, Krefeld + Fraunhofer IWS, Dresden

Kontakt


Dr.-Ing. Axel Schumacher
Hahn-Schickard,
Villingen-Schwenningen
Tel.: +49 7721 943-237
Axel.Schumacher@Hahn-Schickard.de
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