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Kartuschen für die selektive Extraktion von antioxidativen Pflanzenstoffen (MIPextract)

Im Projekt MIPextract werden maßgeschneiderte synthetische Rezeptoren auf Basis molekular geprägter Polymere hergestellt, um neue oligomere proanthocyanidinhaltige Extrakte mit einer hohen Bioverfügbarkeit zu gewinnen.

Proanthocyanidine (PA) haben nachweislich antioxidative, antikarzinogene, antimikrobielle, antiallergische, entzündungshemmende und gefäßerweiternde Eigenschaften. Daher steigt der Bedarf an diesen phenolischen Verbindungen, insbesondere an der Unterklasse der Flavonoide. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften und die orale Bioverfügbarkeit von PA werden jedoch maßgeblich durch ihren Polymerisationsgrad beeinflusst. Oligomere Proanthocyanidine (OPCs) mit einem Polymerisationsgrad von zwei bis vier sind sowohl bioaktiv als auch bioverfügbar. Der Polymerisationsgrad gibt die Anzahl der Grundbausteine pro Polymermolekül an. Das heißt, sie können aufgrund des parazellulären Transports in ihrer intakten Form in den systemischen Kreislauf gelangen.

Das innovative Ziel von MIPextract ist die Entwicklung molekular geprägter Polymere zur selektiven und kostengünstigen Extraktion bioverfügbarer OPCs. Darüber hinaus soll auch ein Klassifizierungssystem mittels Infrarotspektroskopie in Kombination mit multivariater Analysemethoden entwickelt werden.

Projektname
Entwicklung neuartiger Verfahren zur Herstellung OPC-haltiger Extrakte mit einer hohen Bioverfügbarkeit und zur Herstellung von synthetischen Rezeptoren für deren präparative Gewinnung (MIPextract)
Fördergeber
ZIM
Projektträger
AiF
Fördernummer
KK5054610SK1
Laufzeit
01.07.2022 bis 31.12.2024
Kooperationspartner
Biotikon UG
Reifegrad
Forschung
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Kompetenzen

  • Biomimetische Materialien
  • Mikro- und Nanomaterialien
  • Proteinanalytik
  • Polymerchemie
  • Synthetische Rezeptoren