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Intelligente Diagnostik

In diesem Forschungsprojekt wird ein auf künstlicher Intelligenz basiertes quantitatives Diagnostiksystem für Hauttumore entwickelt.

Die Informationsgewinnung auf optischem Weg ist in Form der visuellen Inspektion des Patienten durch den Arzt bis heute eine wichtige Säule der medizinischen Diagnostik und Therapiekontrolle, was insbesondere auch für Hauttumore gilt. Mit künstlicher Intelligenz (KI) ist es bereits heute möglich Hauttumore mit einer Genauigkeit zu detektieren, die in etwa der von Experten-Dermatologen entspricht. Mittels quantitativer multi- und hyperspektraler Bildgebung (Messung in der Ortsfrequenzdomäne) soll in diesem Projekt eine signifikante Steigerung des Datenumfangs je Bild erzielt und in Verbindung mit KI-basierten Methoden die digitale medizinische Diagnostik auf eine neue Stufe gehoben werden. Die Messtechnik ermöglicht hierbei ohne Kalibrationsmessungen die Bestimmung wichtiger physikalischer und chemischer Eigenschaften der Haut. Auf Basis dieser Daten sollen neue KI-Modelle trainiert werden, um die KI-gestützte Erkennung von Hauttumoren zu verbessern. Am Standort Villingen-Schwenningen werden die KI Algorithmen entwickelt, wobei insbesondere auch auf die Aspekte Datenschutz und Erklärbarkeit der KI Modelle eingegangen wird. Am Standort Stuttgart werden die mikrooptischen Komponenten für die Diagnoseeinheit entwickelt. Dafür werden die Technogien Zwei-Photonen-Lithographie, Galvanokopieren und Replikation mittels Spritzguss kombiniert eingesetzt.

Fördergeber
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Projektträger
innBW – Innovationsallianz Baden-Württemberg
Laufzeit
01.07.2019 bis 31.12.2020
Kooperationspartner
FZI, NMI, ILM
Reifegrad
Forschung
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Kontakt

Kompetenzen

  • Künstliche Intelligenz
  • Maschinelles Lernen
  • Optimierung
  • Datenanalyse
  • Deep Learning

Kontakt

Kompetenzen

  • Ultrapräzisionsbearbeitung
  • Mikrostrukturierung
  • Optikspritzguss
  • Nanotechnologie