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Quantifizierung von Wirkstoffen und Biomarkern in der Medikamentenentwicklung (dINA)

Im Projekt dINA wird eine Technologieplattfom für die hochsensitive tropfenbasierte Proteinanalytik entwickelt. Das Ziel ist dabei die Quantifizierung von Wirkstoffen und relevanten Biomarkern bei der Herstellung von Biopharmazeutika.

Bei der Entwicklung und Produktion von Medikamenten spielt die präzise Quantifizierung von Wirkstoffen und relevanten Biomarkern, aber auch von Substanzen die zu einer indizierten oder unspezifischen Immunreaktion führen eine entscheidende Rolle. Als Standardverfahren wird hierfür die Technologie ELISA (enzyme-linked immunosorbent assay) eingesetzt. Bei diesem Verfahren stellen die analytische Sensitivität sowie der dynamische Messbereich der Quantifizierung oft eine große Herausforderung dar.

Anstelle des ELISA sollen im Vorhaben dINA-Proteine mittels einer neu entwickelten digitalen Immuno- loop-mediated isothermal amplification (LAMP) bestimmt werden (Chimera Biotec GmbH, Mast Diagnostica GmbH). Dadurch werden eine präzise und akkurate Quantifizierung, eine hohe Sensitivität und ein hoher dynamischer Messbereich über 105 Größenordnungen realisierbar.

Für die Digitalisierung und Automatisierung des Immuno-LAMP-Assays wird von Hahn-Schickard ein zentrifugal-mikrofluidischer Chip für die Erzeugung von Tausenden Reaktionskompartimenten (Tropfen) entworfen und in Spritzgusstechnologie hergestellt. Abgerundet wird die Plattform durch eine geräteseitige Automatisierungslösung, welche vom Projektpartner Biofluidix GmbH entwickelt wird.

Projektname
Technologieplattform für die automatisierte hochsensitive Proteinanalytik zur Quantifizierung von Wirkstoffen und Biomarkern in der Medikamentenentwicklung (dINA)
Fördergeber
BMBF
Projektträger
Projektträger Jülich
Fördernummer
031B0404D
Laufzeit
01.07.2017 bis 30.06.2020
Kooperationspartner
Chimera Biotec GmbH, Mast Diagnostica GmbH, BioFluidix GmbH
Reifegrad
Funktionsmuster
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Kompetenzen

  • Mikrofluidik/zentrifugale Mikrofluidik
  • Lab-on-a-Chip
  • Laborautomation
  • Point-of-Care-Diagnostik
  • Simulationsbasiertes Design