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Aufstieg in die Europa-Liga der Digitalisierungs-Experten

2021 wird die Europäische Kommission ein spezielles Förderprogramm für „Europäische Digital Innovation Hubs“ (EDIH) auflegen. Der von Hahn-Schickard koordinierte „EDIH Südwest“ hat beste Chancen, davon zu profitieren. Digital Innovation Hubs (DIH) sind Dienstleistungszentren für alle Fragen der Digitalisierung. Sie unterstützen speziell kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Beratungs- und Technologieangebote bei ihrer digitalen Transformation.

Viele Unternehmen brauchen Unterstützung dabei, ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen zu digitalisieren. Sei es, weil sie wenig oder keine Vorerfahrung im Einsatz moderner Technologien haben, weil sie als KMU oder gar Neugründung andere Prioritäten für den Einsatz knapp bemessener Ressourcen setzen müssen – oder weil ihnen die oft entscheidenden Kontakte zu möglichen Entwicklungspartnern oder Lieferanten aus weiter entfernten Regionen fehlen. Die Europäische Kommission möchte zur Unterstützung dieser Unternehmen ein internationales Netzwerk von EDIHs etablieren, das zu gleichen Teilen aus Brüssel und durch nationale Fördermittel finanziert wird. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat nun eine Auswahl geeigneter Kandidaten nach Brüssel gemeldet: Der „EDIH Südwest“ ist mit dabei und steigt dadurch gewissermaßen in die Europa-Liga der Experten für Digitalisierungsprozesse auf.   

Das Partnernetzwerk des „EDIH Südwest“ umfasst 24 erfahrene und kompetente Akteure aus dem Regierungsbezirk Freiburg. Die Mehrheit davon ist bereits sehr erfolgreich in den regionalen DIHs „Digital Mountains“ und „DigiHub Südbaden“ aktiv, die seit 2019 vom Land Baden-Württemberg gefördert werden. Beide Netzwerke bieten ein Basisangebot an Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Fortbildung und Technologietransfer, das durch den neuen „EDIH Südwest“ bedarfsgerecht erweitert und verstetigt werden soll. Zusätzlich sollen die Aktivitäten auf europäische Kooperationen hin ausgerichtet und besonders zu den Nachbarländern Frankreich, Schweiz, Liechtenstein und Österreich intensiviert werden.

Die dafür notwendigen Mittel können ab 2021 aus dem neuen Förderprogramm „Digital Europe“ beantragt werden. Insgesamt will der „EDIH Südwest“ in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro an Förderung für mehr als 100 Einzelmaßnahmen in die Region holen. Entsprechende Anträge können nämlich nur von jenen Konsortien gestellt werden, die es in die engere Auswahl auf nationaler Ebene geschafft haben. Neben dem „EDIH Südwest“ hatten sich vier Dutzend Konsortien aus dem gesamten Bundesgebiet um die Plätze auf der Auswahlliste des BMWi beworben – 9 davon alleine aus Baden-Württemberg.

Besonders positiv: Auch der „EDIH-QT“, der sich mit innovativen Quantentechnologien befassen will, hat die Vorauswahl gemeistert. Auch dieses vom Fraunhofer-Institut IAF in Freiburg koordinierte Vorhaben setzt auf Hahn-Schickard als Partner mit Expertise in den Bereichen Sensorik, Künstliche Intelligenz und Fertigung von Mikrosystemen. Die in den letzten Jahren systematisch aufgebaute Erfahrung als erfolgreicher Akteur in der europaweiten DIH-Community und in den Digitalisierungsinitiativen der Europäischen Kommission ist ebenfalls ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal von Hahn-Schickard innerhalb der beiden EDIH-Konsortien.

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