Hahn-Schickard führt das Smart-Home-Projekt weiter

Quelle: NQ-Online

19.11.2018

Das Projekt „Smart Home & Living“ vom Kreis VS und der IHK hatte unter anderem das Ziel, nach technischen Möglichkeiten zu suchen, Senioren zu Hause zu unterstützen. Das Projekt geht in neuer Form weiter.

Anne Spreitzer von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und Projektleiter Bastian Inthasane gaben dem Kreisausschuss für Bildung und Soziales am Montagabend einen Abschlussbericht zum Projekt „Smart Home & Living“. Das Projekt hatte mehrere Ziele: 1) Das Feld „Wohnen im Alter“ gemeinsam mit dem Beratungszentrum „Alter & Technik“ weiter zu entwickeln. „Alte Menschen sollen möglichst lange zu Hause wohnen können“, so Inthasane. Dazu können ihnen zum Beispiel Haus-Sensoren verhelfen, die die Funktion aller technischen Geräte – auch Bügeleisen oder Kochplatten – im Auge behalten. 2) Vernetzung aller Beteiligten vom Architekten über Handwerker und Dienstleister bis zum Endverbraucher. 3) Stärkung der regionalen Wirtschaft durch Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Anne Spreitzer stellte zwei Geschäftsmodelle vor, die im Rahmen des Projekts entstanden sind. Das erste Geschäftsmodell sucht nach „gewerke- und branchenübergreifenden Lösungen“. „Hier werden die Beiträge aller Beteiligten vertraglich geregelt.“ Helfen können dabei Ansprechpartner aus den Bereichen Beratung, Forschung, Handwerk, Hersteller, Pflege und Gesundheit, Smarte Dienstleistungen sowie Wohnen und Einrichten, die jetzt in der Broschüre „Smart Home & Living – Akteure der Region“ festgehalten sind. Online ist die Broschüre auf der Seite www.ihk-sbh.de/shl abrufbar. Darüber hinaus sind auch noch 500 Druck-Exemplare im Umlauf. Zum Beispiel erhielten alle 76 Kommunen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg die Broschüren, außerdem alle Tageseinrichtungen und Pflegeheime im Landkreis Schwarzwald-Baar.

Das zweite Geschäftsmodell ist das des „selbstständigen Kümmerers“ im Bereich „Smart Home & Living“, der als zentrale Anlaufstelle für alle Beteiligten fungiert.

Ein Imagefilm, der ebenfalls entstanden ist, verdeutlicht auf einfache Weise die Möglichkeiten moderner Technik im Haus.

Laut Bastian Inthasane blieben die Kosten des Projekts „Smart Home & Living“ mit 164 352,40 Euro deutlich unter dem Ansatz von 402 460 Euro. Künftig ist er Ansprechpartner des Vereins „Smart Home & Living Baden-Württemberg“, der bei der Hahn-Schickard-Gesellschaft angesiedelt ist. Dadurch wird das regionale Smart-Home-Projekt auf andere Weise fortgesetzt und noch ausgeweitet.

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