Hahn-Schickard erhält rund 1,3 Millionen Euro Förderung für wichtige Forschungsgeräte

21.12.2017

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Hahn-Schickard-Institute in Villingen-Schwenningen, Freiburg und Stuttgart für die Beschaffung strategisch wichtiger Forschungsgeräte in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. Dies gab Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Mittwoch (20. Dezember) bekannt. 

„Innovation beginnt mit Forschung. In keiner anderen Region Europas ist deshalb der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen am Bruttoinlandsprodukt so hoch wie bei uns. Unser Ziel ist es, den Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft und insbesondere den kleinen Unternehmen weiter auszubauen. Hahn-Schickard leistet mit den Instituten in Villingen-Schwenningen, Freiburg und Stuttgart hierbei einen wichtigen Beitrag im Bereich der Mikrosystemtechnik. Sie ist in der Lage, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung entsprechender Produkte zu unterstützen“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Das Hahn-Schickard-Institut in Villingen-Schwenningen wird mit einer Förderung in Höhe von 777.000 Euro die Geräteinfrastruktur für ein Anwendungszentrum für „Cyber-Physikalische Systeme“, also intelligente vernetzte Sensorsysteme, die für die Industrie 4.0-Praxis eine große Bedeutung haben, beschaffen können. Mit einem Förderanteil in Höhe von 250.000 Euro soll am Standort Freiburg eine periphere Geräteinfrastruktur für die dortige Lab-on-a-Disk-Forschung beschafft werden. Die vom Hahn-Schickard Freiburg entwickelte Lab-on-a-Disk-Technologie ermöglicht eine besonders kostengünstige Umsetzung von anspruchsvollen Laboranalysen mit geringem Material- und Energieeinsatz. Dies wird insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu dieser Technologie ermöglichen. Am Standort Stuttgart soll mit einem Förderanteil von 250.000 Euro die Geräteinfrastruktur für den Aufbau einer wandlungsfähigen, hochflexiblen Produktion von Mikrosystemen beschafft werden.

zur vollständigen Pressemeldung des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau