Einweihung des neuen Hahn-Schickard-Technologiegebäudes

v.l.n.r.: Clemens Pecha (Geschäftsführer), Prof. Dr.-Ing. André Zimmermann, Prof. Dr.-Ing. Yiannos Manoli, Jürgen Roth Oberbürgermeister für Villingen-Schwenningen, Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Prof. Dr.-Ing. Roland Zengerle, Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel Ministerpräsident a. D., Prof. Dr.-Ing. Alfons Dehé, Prof. Dr.-Ing. Volker Nestle, Peter Anderegg CFO der IST AG

08.05.2019

Das Vertrauen der Wirtschaft in die Entwicklungs- und Fertigungsleistung von Hahn-Schickard ermöglichte die Erweiterung des bestehenden Reinraums. Heute wurde das neue Gebäude feierlich im Beisein der Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerin Frau Dr. Hoffmeister-Kraut und Vertretern aus Politik und Wirtschaft eingeweiht. 

Das dreigeschossige Büro- und Technologiegebäude ist bereits der zweite Anbau an das 1988 errichtete ursprüngliche Gebäude und verdeutlicht eindrücklich das Wachstum, welches Hahn-Schickard in den letzten Jahren erfahren durfte.

In den letzten 30 Jahren entwickelte sich Hahn-Schickard kontinuierlich vom Entwicklungspartner zum ganzheitlichen Fertigungsspezialisten im Bereich der Mikrosystemtechnik für zahlreiche Kunden aus dem In- und Ausland. Die hervorragende, kontinuierlich steigende Auftragslage, im Jahr 2018 insgesamt über 10 Mio. € Industrieaufträge zeigt dabei das große Vertrauen der freien Wirtschaft in die Leistungsfähigkeit des Instituts und seiner Mitarbeiter.

„Wir entwickeln und produzieren natürlich nach wie vor mikrotechnische Sensoren und Komponenten in kleinen und mittleren Stückzahlen, können jetzt auch große Projekte im Haus realisieren, bei denen wir bislang an die Kapazitätsgrenzen des bestehenden Reinraums gestoßen sind. Gleichzeitig erweitern wir unsere Technologiepalette um in Zukunft auch weiterhin Innovationstreiber zu sein“ so Prof. Dr.-Ing. Alfons Dehé, Institutsleiter in Villingen-Schwenningen.

Nach einer Bauzeit von ca. 20 Monaten und einem Investitionsvolumen von 8,4 Mio. Euro verdoppelt sich durch das zusätzliche Gebäude die gesamte Reinraumfläche auf insgesamt 1.350 m². Auch werden gut 50 Mitarbeiter ihre Büros im neuen Bau beziehen.

„Die Errichtung eines solch komplexen Gebäudes spiegelt ganz klar das Vertrauen der Wirtschaft in uns wieder, welches uns ermöglichte, unabhängig von Bundes- oder Landesförderung ein solches Großprojekt zu stemmen“ bestätigt Clemens Pecha, Geschäftsführer von Hahn-Schickard, stolz.