Kinder und Jugendliche vor Depression schützen – Mögliche Hilfe per WhatsApp

01/15/2018

Wissenschaftler der Eberhardt-Karls-Universität aus Tübingen aus dem Fachbereich Psychologie und der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg aus dem Fachbereich Informatik wollen eine Früherkennung gegen Depressionen bei Kindern und Jugendlichen aufbauen.

In Studien an der Uni Tübingen hat sich herausgestellt, dass depressive Menschen ihr Kommunikationsverhalten ändern. Diese Veränderung im Kommunikationsverhalten findet auch online statt und soll bei Kindern und Jugendlichen in der WhatsApp-Kommunikation aufgedeckt werden. 90% der 14- bis 19-Jährigen sind regelmäßig am Mobiltelefon und nutzen WhatsApp. Daraus hat sich die Idee ergeben eine App zu entwickeln, die die ersten Anzeichen für eine Depression erkennen kann. Die Wissenschaftler möchten nun in einer Pilotstudie herausfinden, ob und wie sich eine Depression auf die Nutzung von WhatsApp auswirkt. Der Antrag bei der Ethikkommission der Universität Tübingen für die Studie ist gestellt. Um die Studie durchführen zu können, wird auf einer Crowdfunding-Plattform um finanzielle Unterstützung geworben.

Unter: www.startnext.com/whatsapp-against-depression wird noch bis zum 4. Februar Geld gesammelt. Als Schirmherr wird die Aktion von Dr. Eckard von Hirschhausen unterstützt.

Hahn-Schickard unterstützt die Aktion seines Projektpartners, und bei den Mitarbeitern am Standort in Stuttgart wird seit dieser Woche für die Pilotstudie gesammelt.