CeBIT: Industrie-4.0-Demonstrator kommt gut an bei Wirtschaftsministerin

NIKI 4.0-Projektleiter Dr. Christoph Rathfelder (Hahn-Schickard, 2. v. r.) und Sascha Alpers (Projektverantwortlicher beim FZI, 1. v. r.) demonstrierten, wie Maschinedaten verständlich auf einem Smartphone visualisiert werden können. Quelle: Hahn-Schickard

23.03.2017

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich bei einem Besuch der CeBIT in Hannover am 21. und 22. März 2017 bei Ausstellern aus Baden-Württemberg über die wichtigsten Trends der Digitalisierung wie z. B. Internet der Dinge informiert und ausgetauscht. Die Software-Experten Dr. Christoph Rathfelder von Hahn-Schickard und Sascha Alpers vom FZI zeigten ihr, wie sogenannte Augmented Reality auf dem Smartphone Maschinendaten verständlich macht.

Die Visualisierung von Daten aus der Produktionsumgebung wie Luftströmungen und Temperatur ist Teil des gemeinsamen Forschungsprojekts NIKI 4.0, in dem die drei Forschungspartner Hahn-Schickard, Hochschule Offenburg und das FZI Forschungszentrum Informatik einen einfachen, kostengünstig und risikolos zu installierenden Werkzeugkasten aus Software und Sensorik entwickeln. Das soll dem häufig noch Industrie-4.0-skeptischen Mittelstand möglich machen, die Vorteile einer vernetzten Produktion selbst zu erleben – ohne große Umbauten und Investitionsaufwände. Denn die besondere Innovation des Konzepts liegt darin, dass die die eigentlichen Produktionsanlagen und Maschinen unverändert bleiben und die Fertigungsprozesse durch die zusätzliche Datenerfassung mittels Sensoren zunächst nicht beeinflusst werden.

Die CeBIT versteht sich mit rund 3.300 Aussteller aus 70 Ländern und 200.000 erwarteten Besuchern als weltgrößte Messe für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

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