Medikamentendosierung - intradermal und transdermal

In die Haut – statt unter die Haut

Gemeinsam mit unserer Ausgründung Verapido Medical GmbH entwickeln und produzieren wir Geräte, Systeme und Technologien, mit denen in statt unter die Haut verabreicht werden kann.

In der wissenschaftlichen Literatur konnte allgemein für intradermale Gabe in Studien gezeigt werden, dass intradermal verabreichte Wirkstoffe wesentlich schneller verfügbar sind verglichen mit subkutaner Verabreichung und eine effizientere Wirkung entfachen können. Weiterhin gibt es in der wissenschaftlichen Literatur allgemeine Belege bei intradermaler Gabe, dass Biotech-Moleküle wie Insulin, Antikörper, Proteine oder Hormone wesentlich schneller vom Körper aufgenommen werden können, wenn sie intradermal verabreicht werden, verglichen mit subkutaner Gabe. Wirkstoffe, die in die Haut verabreicht werden, können auch gezielter und effizienter auf das Immunsystem einwirken. Klinische Studien haben gezeigt, dass bei intradermaler Gabe bis zu 90 Prozent der Impfdosis eingespart werden kann, um den gleichen oder sogar einen besseren Effekt zu erzielen als beim Spritzen in den Muskel.
Um in die Haut zu applizieren, setzen wir auf Mikronadeltechnologien und Mikrokanülen, die exakt in Dermis eingestochen werden – eine Hautschicht knapp unter der Hautoberfläche. Dabei wird nur die oberste Hautschicht penetriert, somit ist es ein minimalinvasives Verfahren.
Unser Entwicklungsangebot reicht von pflasterbasierten Mikronadelarrays über intradermale Verabreichungsgeräte mit fester oder variabler Tiefeneinstellung zur Injektion oder Infusion bis hin zu Medikamentendosiersystemen zur (zeitverzögerten) Chronotherapie ohne jegliche Elektronik.

Kontakt

Dr. Markus Clemenz
Hahn-Schickard,
Villingen-Schwenningen
Tel.: +49 7721 943-141
Markus.Clemenz@Hahn-Schickard.de
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